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EASyUpdater

Heute möchte ich euch ein Program vorstellen das mit Softwarepaketierung nicht so viel zu tun hat, dafür mit Softwareveteilung um so mehr.

Diese Applikation ist vor vielen Jahren aus der Not geboren als es darum ging mehrere Clients und Server innerhalb kurzer Zeit kontrolliert auf den aktuellen Patch Stand zu bringen. Im Laufe der Jahre ist daraus ein Tool geworden das ich heute vornehmlich dafür verwende um die Initial-Betankungen vorzunehmen. Im Moment wird es bei einem Kunden in der Capture Taksequence eingesetzt um die Quartals Images zu patchen. Windows 7 64-Bit mit Office 2010 hat mittlerweile auch schon mehr als 170 Patches... Damit ist das Einsatzgebiet schon ziemlich klar definiert, EASyUpdater eignet sich aber auch für kleine Umgebungen die ohne WSUS Server arbeiten (ja, das gibt es immer noch), in diesen Fall wird direkt auf Windows Update zugegriffen. (Wenn nicht irgendetwas „blockierendes” den Zugriff unterbindet ;-))

Kurz zur Syntax: Die Parameter sind alle optional und selbsterklärend... Falls doch nicht, stellt einfach die Fragen!

CODE:
/mode:<WU|WSUS> WU Verbindet direkt mit Windows Update WSUS Nutzt nur den konfigurierten WSUS Server /check Nur prüfen welche Updates benötigt werden /download Nur prüfen auf benötigte Updates und Download der Updates /reboot Führt wenn nötig einen Reboot aus /rebootdelay:<Zeit in Sekunden> Zeit die gewartet wird bis ein automatischer Reboot erfolgt (Standardwert sind 120 Sekunden) /accept Falls ein Patch eine EULA hat, wird diese automatisch akzeptiert /logfile:"[Path]<FileName>" Wenn nicht angegeben wird das Logfile im aktuellen Verzeichnis erstellt


Zum Logfile ist noch anzumerken, das es seit der Version 1.2 im Trace32 kompatiblen Format geschrieben wird. Am CommandPrompt wird das Log im alten Format ausgegeben und lässt sich von hier in eine Datei umleiten. Ist aber nicht nicht wirklich empfehlenswert, dann doch lieber trace32.exe einsetzen. Wer es nicht eh schon im Einsatz hat, kann es hier herunterladen.

Den EASyUpdater Download findet ihr hier

Achtung:
Dieses Program ist hauptsächlich für den Einsatz in Unternehmensnetzwerken konzipiert worden und als reines Command Line Tool ausgelegt. Für den Heimanwender gibt es sicher komfortablere Tools die die selbe Aufgabe erledigen...



Repackaging - Automatisierung

Hier ist ein Video das den Unterschied zwischen Repaketierung und Automatisierung von Software Paketen ziemlich gut zeigt


Die Kurzversion ist eher für die „Techniker”, die folgende längere Version sollte auch für die „Entscheidungsträger” verständlich sein ;-)


Übriges auch inhaltlich sehr interessant! Ich kann mich dem Gesagten nur anschliessen. Aber das ist ja nichts neues...




Interessante Helfer für die tägliche Arbeit

Heute möchte ich ein paar Tools von NirSoft vorstellen, die ich im „daily business” zu schätzen gelernt habe. Besonders dann, wenn eine Applikation automatisiert werden soll oder unattended installiert werden muss.

Achtung: Viele dieser Programme werden von den einschlägigen Virenscannern als „Hacking Tool” oder „Grayware” indentifiziert! Da gilt vermutlich der Generalverdacht, auf der Seite gibt es auch einige „echte” Hacking Tools. Bitte nur einsetzen wenn man ein gutes Verhältnis zu IT-Security hat ;-)

Aber ist Paketierung nicht sowiso zu einem guten Teil Hacking und Reverse Engineering?


MyUninst
Mit MyUninstaller lassen sich die Uninstall Einträge sehr einfach und komfortabel CopyPaste freundlich auslesen.


RegScanner
Hervorragende Registry Suche mit zahlreichen Filterfunktionen und direkter Anzeige der Fundstellen. Ohne F3 Orgie ;-) Wird aus mir unerfindlichen Gründen oft als Grayware erkannt...


RegFromApp
Dieses Tool eignet sich gut um herauszufinden wo die Konfiguration gespeichert wird und vorallem WAS. Funktioniert leider nicht mit jeder Applikation :-(


RunAsDate
Gut um zu testen wie sich eine Applikation verhält, wenn die Lizenz abgelaufen ist.

Es lassen sich noch einige weitere Software „Perlen” auf dieser Website finden... Und das beste ist, alle Tools kommen als single EXE Portable Version! Durchaus auch für System Administratoren geeignet!

Repackaging: Ja oder Nein, das ist die Frage

Hierzu ein Zitat aus der Xing Gruppe „Installation Automatisierung”:

Microsoft warnt seit Jahren vor unzuverlässigen Repaketierungs-Verfahren.
Gemäss Aussagen von Microsoft :
- ist Neupacken ist ein schwieriger, zeitaufwändiger und fehleranfälliger Prozess und sollte nur verwendet werden, wenn kein effizienteres Verfahren zur Installationsautomatisierung verfügbar ist;
- ist Neupacken ein komplexer Vorgang; Tools können zwar den Paketierer beim Erstellen von Windows Installer-Paketen unterstützen, aber diese Verfahren sind ressourcenaufwändig und damit teuer;
- werden die durch das Neupacken verursachten Kosten oft völlig unterschätzt.

Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung können wir diese Aussagen von Microsoft vollumfänglich unterstützen. Die Argumentation lässt sich aus unserer Sicht noch erweitern:
Beim MSI Repaketieren wird die gesamte, vom Anbieter erarbeitete und getestete Installationslogik zerstört. Je perfekter der Anbieter der Software die Installationsroutinen gestaltet hat, desto mehr Aufwand erfordert die Repaketierung:
- Durch das repaketierte Setup werden Conditions und Abhängigkeiten nicht geprüft;
- CustomActions des Herstellers werden auf dem Client nicht ausgeführt;
- Keine Möglichkeit einer parallelen Installation für 32- und 64-Bit Systeme:
- Hersteller-Patches können nicht mehr original angewendet werden.
- Repaketierte Anwendungen werden vom Hersteller nicht mehr unterstutzt


Diese Aussage ist vielleicht etwas provokativ, trifft im Kern aber sehr gut die Realität. Wenn ich 3-4 Jahre zurückblicke war Repaketierung der absolute Hype, koste es was es wolle...

Ich kann mich an eine Situation erinnern, es ging um eine Fachapplikation, die verteilt werden musste. Der Hersteller hatte sich sehr viel Mühe mit dem Installer gemacht und nahezu jedes Setting war über einen Parameter steuerbar. Geschätzter Automatisierungsaufwand ca. 5-6 Stunden.
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